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on the road

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honesty is such a lonely word.

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English (for German version and more pictures, scroll down)

Once again i’m back in this blind, faceless bulk of people, that are all wearing the exact same clothes with those neatly camouflaged and decorated blinders around their naive blue babyeyes.
And while they at least won’t ask you for money or weed every five minutes in this city, I still miss you dearly, big B.

You may not be prettiest, not the safest and not even the toughest city, but you are the most honest after all.

Reality is kicking your ass there blatantly every fucking day, but at least it’s doing it without these hypocritic velvet gloves. And this is the reason I fell in love with you.

Cuz struggling through life like that is still better than swimming and someday drowning in a sea of all the lies people make up here in munich to make themselves feel better. Thats why so many people can’t handle Berlin, cuz you need to face your demons and your real self in this city and most of them are not even remotely ready for that, but came here to get dazzled by those shiny disco balls and laser shows.

Turns out i’m not one of them. I just wanna be able to say that I felt the knife at my throat and that I survived, that I am still here, that I won this battle over myself.

And for all of this I love and crave you, B. And i cant wait to be with you.

Deutsch

Bin wieder zurück in dieser gesichtslosen Masse gleichangezogener Menschen mit ihren viel zu zahlreichen, hübsch getarnten und swarovskibesetzten Scheuklappen um ihre naiven Kinderaugen. Und hier wird man zwar nicht alle fünf Minuten nach Geld oder Gras gefragt, aber trotzdem fehlst du mir jetzt schon wieder, B.

Bist nicht die schönste, nicht die sicherste, nichtmal die härteste, aber dafür ganz bestimmt die ehrlichste Stadt. 

Die Realität hier haut dir jeden Tag zumindest ganz unverhohlen und ohne Samthandschuhe aufs Maul.

Und dafür liebe ich dich. Denn sich so durchzukämpfen ist besser, als in die Lügen, welche die Leute hier leben, einzutauchen und irgendwann darin zu ertrinken, weil man den Boden nicht mehr sieht vor lauter Schönrederei. Deswegen gehen soviele in Berlin kaputt, weil du dich dort viel eher dir selbst und deinen Dämonen stellen musst, und die meisten dafür eigentlich noch gar nicht bereit sind, sondern doch nur ‘n bisschen Party machen wollten. Ich aber nicht. Ich will sagen können, dass ich das Messer an der Brust hatte und jetzt immer noch stehe.

Für all das, und noch viel mehr, liebe und brauche ich dich Berlin.

(auch wenn ich dann für immer nur eine weitere Hobbywahlzugezogene bin.)

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Фузион

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“Darf ich auch mal? Bitte bitte, das will ich schon seit meiner Kindheit!”
Er drückt mir grinsend die Spraydose in die Hand und geht einen Schritt zurück. Ich setze zögerlich an und schmiere einen viel zu breiten Strich über die Wand. Er lacht und drückt meine Hand näher an die steinige Oberfläche, und siehe da, langsam formt sich da etwas krakelig mein Name in bunter Farbe. Ich grinse bis über beide Ohren, bedanke mich artig und hetze dann meiner mal wieder weglaufenden Truppe hinterher, um später nicht wieder alleine planlos den Zeltplatz eineinhalb Stunden suchen zu müssen.
Ich bin ein Herdentier, ich bin eine von denen, die eigentlich nichtmal alleine aufs Klo gehen wollen auf einer Party, ich mag es nicht wenn es still ist und ich mit keinem reden kann und wenn man lange genug in München wohnt hat man es auch aufgegeben, fremde Leute anzulabern in der Hoffnung, dabei zufällig mal entspannte Leute kennenzulernen.
Ein Freund hat gestern erst gesagt, ich hätte alleine hierher fahren sollen und ich habe ihm den Vogel gezeigt. Doch jetzt gerade würde ich nichts lieber tun, als meiner Begleitung, meinem Handy und all meinen sozialen Verpflichtungen den Rücken zu kehren und das erste Mal in meinem Leben wirklich mein Ding zu machen. Wer hätte gedacht, dass nur ein Tag  Fusion so eine grundlegende Veränderung in meinem Denken erzeugen könnte. Man wächst erst, wenn einem die Möglichkeit an Veränderung gegeben wird und deshalb denke ich, dass ich in München niemals über mich hinauswachsen werde, einfach weil das Denken und die Freiheit hier so begrenzt sind und die Leute in Schubladen denken, die noch geringer sind als ihr Maß an Toleranz und Empathie.
Ich möchte am liebsten hierbleiben, auch wenn das hier natürlich auch nur ein zeitlich befristeter Ausbruch aus der Realität ist. Urlaub vom Leben, in einer Welt, die so bunt ist, dass selbst die psychodelischten Gemälde dieser Welt es kaum erfassen können, in einer Umgebung in der das Miteinander statt Gegeneinander gepredigt wird, in der du für ein paar Tage sein kannst wer du eigentlich bist oder zumindest, wer du immer sein wolltest.
Aber eben auch nur, solange die Substanzen im Körper wirken oder die Musik gespielt wird, die man hören möchte und das gibt dem ganzen leider einen sehr bitteren Beigeschmack.
Auf der Fusion waren alle beinahe beängstigend nett, fürsorglich, hilfsbereit und offen. Als wir dann am Tag der Abfahrt in der Schlange zum Shuttle standen und es angefangen hat zu regnen, kam dann allerdings bei vielen wieder die Jeder-für-sich-selber und Ich-über-alle Mentalität durch. Klar, man wurde ja auch nüchtern und auf einmal sind dann wieder die anderen Schuld, dass man das eigene Gepäck so schwer gepackt hat, dass man es kaum tragen kann oder man nicht rechtzeitig losgelaufen ist, weil man verpennt hat.
Dieses Festival hat jetzt schon einen Platz in meinem Herzen und ich bin unendlich froh, dass ich trotz allem gefahren bin. Nur darf man bei der ganzen Sache einfach nicht vergessen, dass vieles leider nicht echt ist.
Dass es für viele Leute Urlaub von ihrem Leben und damit auch von sich selbst ist, aber dass sie nur deshalb Urlaub brauchen, weil sie eigentlich ganz anders und damit ziemlich unangenehme Zeitgenossen sind. Solange alle in ihrer glänzenden Seifenblase sind haben sie sich lieb und vergessen ihre Sorgen und Ängste, aber danach ist alles wieder beim alten, weil man sich eigentlich gar nicht geöffnet hat, oder zumindest nicht so weit, dass man wirklich etwas davon mitnimmt. Doch eigentlich sind diese Worte genauso vergeblich wie mein ewiger Wunsch, es allen Recht zu machen oder sich um alle zu kümmern, denn so etwas sieht man entweder irgendwann von selber oder gar nicht.
Ich sitze mit meiner inzwischen ausgetauschten Feiercrew auf dem riesigen Holzbalkons des Datschars und philosophiere mit ihnen über das und vieles mehr und beschließe ein weiteres Mal seufzend, dass ich wirklich nach Berlin ziehen muss, einfach nur weil dort anscheinend alle coolen Leute mit einem Freiheitsdrang und Werten wie meinen wohnen oder es sie früher oder später dorthin verschlägt.
Die letzten Lichter der beeindruckenden Lasershow beenden ihr Spiel und werden abgelöst von einigen hoffnungsvollen Sonnenstrahlen. Ist wie jedes Mal neu auferstehen, weil du jeden Tag die Chance hast, dein Leben zu ändern und diese Momente sind so schön, dass sie mir fast schon wehtun im Bauch. Das gefühl, endlich anzukommen weil du endlich mal verstanden wirst ist ebenso unbeschreiblich wie unendlich wertvoll. Ich beiße mir auf die Lippe, weil ich leider immer noch nicht fähig bin, dieses Gefühl in nicht total lächerlich kitschige Worte zu fassen, aber jeder einzelne davon ist so tief in mein Herz eingebrannt, dass ich sie nie vergessen werde. Wenn Taten widerspiegeln, was für ein Mensch du bist, dann habe ich auf der Fusion nur dazu gewonnen und nichts verloren.

 

PS: Und die Bilder? Die sind eben genau nur das: Appetitanreger, Tropfen auf dem heißen Stein, schlechte Handyschnappschüsse in einer so reizüberfluteten Welt, dass man eigntlich gar nicht versuchen dürfte, das einzufangen – denn es wird einem eh nicht gelingen. Im Forum hatte jemand geschrieben, wie lächerlich es wäre, die vielen verschiedenen Dimensionen, durch die die Fusion so beeindruckt, mit einer Kamera einfangen zu wollen. Er hat Recht. Das hier kann man nicht fotographieren und man kann es auch nicht beschreiben. Man muss es einfach erleben. Aber man sollte sich auch gut Klaren sein, worauf man sich einlässt 😉

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City of Angels

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English

As soon as I close my eyes I feel like I’m right back there. The sand under my feet and the wind blowing around me feel as deceptively real as the air smells like the salty sea all of the sudden. I hear the skateboards hitting the concrete and a distant chatter of life – Venice, my love, I’ve missed you so much it’s unreal. It took me so many years to meet my big love finally for real, altho i knew already that it would break my heart one day. How many times I’ve been talking about this city, without being able to prove them, how sure I was about my words – and how many times I had to let people mock me about it. And it’s not that I didnt have the chance to visit my kryptonite earlier… I just wanted to do it the right way. No halfhearted seven days vacation, no hotel rooms, no stupid tourbusses. That’s not how you get to know a city, thats not real, it’s just the pathetic rich-kids-dreamer-version.
I wanted something entirely different, i wanted to feel it so I know, what it is like to really live there, simply because this city deserves it. I always knew, that it is, where I belong. So I refused ’til I could do it my way. A whole month, five blocks away from venice beach, living in a house and driving a rental, cooking instead of going to restaurants all the time and not taking a single fucking guided tour – just being there and exploring it all by myself. And it didn’t only measure up but exceeded all my expectations.

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Im so not ready for the Weekend to end yet

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“Drinking Alizé with our cereal for breakfast
 House full of hoes that specialize into hoein”

5 Stempel für 72 Stunden finde ich eigentlich gar nicht so viel. Meine Freunde sind jetzt schon müde, mich hier in der Clubbingszene herumzuführen, und alleine trau ich mich nicht so ganz irgendwie. Ich falle hier auch viel mehr auf, als ich eigentlich dachte. Sollte mir das irgendwie Angst machen? Aber immerhin sind es freundlichere Blicke als daheim in München.  Die Sonne erhebt sich blutrot und majestätisch über Berlin und ich stehe, Schande über mein Tourihaupt, auf dem Rooftop vom Weekend und feier es total. Ist auch wirklich schön, und die ganzen Besucher aus anderen Ländern stimmen mir da auf allen Sprachen zu. Und immerhin haben die hier das fähigste Sicherheitspersonal, das ich je (!) gesehen habe. An der Stelle noch mal ein ganz fettes Dankeschön an den lieben, unbekannten Sicherheitsmann, der sich nicht mit mir fotographieren lassen wollte, und mir trotzdem den Abend gerettet hat! 😛

https://soundcloud.com/rene-bourgeois/rene-bourgeois-at-night-umami

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Roadtrippin' (GER/ENG)

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Highway to Big Berlin, little Sina back in Germanys most vibrant and mighty (at least partywise) city after almost four years. So many memories, broken promises and places i never came to shoot. I came for the Hype and stayed for the freaks, and then i lost myself between those hypocrits and the way-too-long party nights, so i left and didnt look back for a very long time. But now there might be the time for reconsidering, for my careers sake. I came to a dead end in munich, unfortunately at the worst time imaginable, since other things work so damn well at the moment. Truth is, i left university for reasons i am not yet able to discuss online, and now i am wondering how my life should go on. I kinda feel like i‘m not there yet, not done with looking for answers and ready for my own adventure. But on the other hand that might just be because that is simply who i am – never satisfied with what i can and who i am, always wanting more cuz thats how you become the best….?
I will go and try to find the answer in my soul in the only moments i can be honest to myself and accept enlightenments – between shooting lasers, my heart beating with the bass of a violent techno song, flying in absolute freedom – and i think Berlin might just be the place for some of those nights 😉 (or mornings, since it became chic to not leave the house for partying before 4 am (*yawn* i hate that trend! You Americans do it damn right!))
In between i might show you some cool Shootingpics with some of my own new stuff aswell as a few designer friends‘ of mine.
Besides that i am proud to show you my first attempt to do a Deep House / Techno Set

https://soundcloud.com/sinacollins/paris-is-burning  <3 <3 <3
So yes, the rumours are true, i‘m thinking about getting my hands in another long year passion of mine: electronic music, technoparties and djing. That‘s all i‘m gonna say for now and for those of you who will make fun of this now i can just say that i will not give up a single thing i do at the moment for money to go chase after some naive dreams about djing fulltime or anything, but rather listen to my heart and follow something that has been in my head for so many years; and that is never stupid but simply not neglecting myself.

I also say a huge thank you to everybody who supported me those last months (which have been pretty hard for me) and to everybody who has faith in me <3
I am really happy to have you all in my life – because it means i‘m doing something damn right. ;))) (goes for jealous haters aswell, oops, i said it)

I lost my path for a moment, but now i‘m back and better than ever.
Not til we are lost do we begin to truly find ourselves.
I found everything i was ever looking for. And i‘m not letting go of it anytime soon.

Let freedom ring <3

Roadtripping GER
Highway to dickes B, kleinSina ist endlich wieder zurück in der lebendigsten und (partymässig gesehen) mächtigsten Stadt Deutschlands nach fast vier langen Jahren.
So viele Erinnerungen, gebrochene Versprechen und Orte, die ich noch Fotographieren muss. Damals bin ich gekommen wegen des Hypes, aber geblieben bin ich für die coolen Leute, und dann habe ich mich verloren zwischen all der immer offensichtlicher werdenden Heuchelei und in den viel zu langen Partynächten; also habe ich dieser Stadt den Rücken gekehrt und lange Zeit nicht zurückgeblickt. Aber nun scheint es an der Zeit, ihr eine zweite Chance zu geben, zumindest zum Wohl meiner Karriere. Denn die Wahrheit ist, es gab einige entscheidende Änderungen in meinem Studium, deren Details ich noch nicht online diskutieren möchte, und nun schwebe ich ein wenig in der Luft und frage mich, wie es weitergehen soll. Ich fühle mich irgendwie, als wäre ich noch nicht angekommen, noch nicht fertig mit der Suche nach mir selbst oder den richtigen Antworten, noch nicht bereit für mein eigenes Abenteuer, weil ich noch einiges an Training vor mir habe. Andererseits könnte das vielleicht einfach daran liegen, dass ich einfach so bin und das tief in meinem Charakter verankert ist, der ewige Ehrgeiz und das Streben nach mehr, weil man nur so die Beste werden kann. Ich werde versuchen, Antworten auf all das bei der einzigen Art Soulsearching, die bei mir funktioniert, zu finden; zwischen Laserstrahlen, während mein Herz im Beat von dem Bass eines Technosongs hämmert und ich mich absolut frei fühle und ehrlich zu mir selbst sein kann; und ich glaube, dafür ist Berlin eigentlich gar kein so schlechter Anlaufpunkt 🙂 Zwischenzeitlich gibts natürlich auch noch ein paar coole neue Shootingbilder von mir, meinen neusten Designs und coolem Zeug von einigen befreundeten Designern von mir! Und für alle, die ich damit noch nicht zugespamt habe; darf ich euch mit Stolz mein allerallerallererstes Deephouse Set präsentieren: *trommelwirbel und so*

https://soundcloud.com/sinacollins/paris-is-burning  <3 <3 <3
Insofern muss ich leider hiermit ein weiteres Gerücht bestätigen: ich plane, mich noch einer weiteren langjährigen Leidenschaft von mir zu verschreiben: elektronischer Musik, Technoparties und Auflegen. Mehr wird aber noch nicht verraten und blöde Sprüche, von Leuten, die sowieso gar nicht wissen, wie ich das meine, ignoriert.

Und zuletzt möchte ich ein großes Dankeschön an alle meine Follower richten, die mich unterstützt haben und an mich glauben; ich bin sehr glücklich und dankbar für die tollen Leute in meinem Leben, die mir das alles in letzter Zeit ermöglicht haben, denn ihr zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin <3

Back for real trouble, bitches.