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Veranstaltungstipps Juli 2014 Pt. I

Da es in nächster Zeit leider erstmal etwas weniger Outfit Posts von mir geben wird, bis ich mein geliebtes Macbook wieder anständig zum laufen gebracht habe (buhu!), muss ich mich wohl erstmal mit etwas anderen Themen begnügen, über die ich ohne viele (selbstgemachte) Bilder berichten kann. Daher habe ich mir mal etwas neues überlegt: eine Art Kalender mit den meiner Meinung nach lohnenswertesten Veranstaltungen, diesmal gleich für den ganzen Juli, bzw zuerst mal die erste Hälfte 🙂

Und übrigens findet ihr auch immer live Bilder und Videos von den jeweiligen Partys auf meinem Instagram Account 🙂

Heute, den Donnerstag, wird man mich im Harry Klein bei Münchner Kindl oder in der Roten Sonne bei den Heimischen Delikatessen von Freiraum Kollektiv finden. Das sind beides eher kleinere Veranstaltungen, aber genau deshalb besuche ich sie gerne. Donnerstags feiert es sich meiner Meinung nach eh am entspanntesten! (Können ja auch nicht soviele Leute hin, weil Arbeit.)

 

 

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Am Freitag dann kann man sich entweder Extrawelt in der Roten Sonne ansehen, oder aber, wenn man diese wie ich erst kürzlich auf der Fusion oder einfach allgemein schon ziemlich oft gesehen hat, ins Bullitt gehen und dort die 4 Jahres Geburtstagsfeier miterleben! Und weil das Bullitt in letzter Zeit ziemlich zu unserem zweiten Wohnzimmer geworden ist und die Jungs und Mädels sich auch ganz schön was einfallen haben lassen, fällt mir die Entscheidung da ziemlich leicht 🙂

 

 

Club Rave Autonomica Open Air Party München Kesselhaus Baal KiNK redshape Foto via Club Autonomica

Die Party geht auch noch Samstags weiter und außerdem spielt auch Daniel Bortz in der Roten Sonne, ich werde allerdings zumindest am Abend nichts großartiges mehr machen, weil ich unbedingt für Sonntag fit sein will – denn da ist endlich endlich endlich der erste und leider wohl auch einzige RAVE AUTONOMICA dieses Jahr – und das ist immerhin eine meiner Lieblingsveranstaltungen und vom Booking und der Location her kaum zu übertreffen! Live für euch mit nur Function One Anlagen im und um das unglaublich coole Kesselhaus spielen nämlich Kink, Redshape, Ruede Hagelstein, Baal <3 und ganz viele weitere super DJs, viele davon auch aus München selbst und vom Familia Autonomica Label – und da kann man einfach Soundmässig immer sicher sein, dass es einfach top wird!

Wer ganz kurz mal Gänsehaut möchte, oder noch etwas Überzeugung braucht, klickt einfach hier drauf:

So schön was es letztes Jahr und das trotz Regen und ich bin mir sicher, dass die Party dieses Jahr dem in nichts nachstehen wird!

Wer schnell ist hat übrigens auch noch die Chance, ein kostenloses Ticket abzustauben, indem er beim Gewinnspiel mitmacht – also schnell sein und auf keinen Fall diese Party verpassen, denn dafür lohnt es sich sogar, am Montag wie ein Zombie in der Arbeit zu erscheinen – versprochen! 😉

 

 

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Nächste Woche Freitag dann hat das Harry Klein einen ganz besonderen Leckerbissen für uns: Detroit Swindle nämlich, und darauf freue ich mich auch schon ganz besonders! Ich rate jedem allerdings, sich den Sound vorher erstmal anzuhören, da es sicher nicht jedermans Geschmack ist – aber dafür eben schon was besonderes 🙂

 

 

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Am Samstag dann ist die einzige Veranstaltung, die ich empfehlen kann die Back in the Lab Party im Backstage von der  Kiesbettmusik und IWW Crew, denn auch wenn ich das Backstage persönlich nicht besonders mag (wobei die Locations mit “ehemalige Abfüllanlage für Propan-Gas schon ziemlich neugierig macht), bin ich mir sicher, dass die Jungs da etwas cooles auf die Beine gestellt haben und der Sound nicht enttäuschen wird! Mir persönlich ist es auf dem Isle of Summer übrigens leider viel zu voll und chaotisch und  Publikum sowie Sound sagen mir auch nicht wirklich zu (selbst die härteren DJs haben in der Vergangenheit dort öfter ein eher untypisches Set gespielt – schade, aber man passt sich eben leider immer dem Event an) und zu teuer ist es mir außerdem. Aber das hier soll natürlich kein Geläster werden, sondern ist nur meine persönliche Meinung, und auf den kleineren Bühnen spielen auch diesmal wieder viele Locals und Residents mit denen ich befreundet bin, die  euch mit Sicherheit nicht enttäuschen werden, falls ihr dort trotzdem seid 🙂

 

 

 

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Am Sonntag dann bin ich auf jeden Fall auf der Praterinsel bei Sunday Island, dort spielen nämlich einige meiner Lieblingslocals wie Paul and the hungry Wolf, Rhode & Brown sowie Flo Scheuer & Ben Bartel! Der Eintritt ist bis 23 Uhr sogar kostenlos, die Praterinsel alleine ist sowieso schon einen Besuch wert, und dann wird auch noch WM Finale übertragen (nicht ganz so gut für einen Fußballmuffel wie mich, aber ich denke für die meisten anderen ist das eher ein Pluspunkt ;))

 

So, damit hätten wir auch schon die nächsten beiden Wochen – schreibt mir bitte unbedingt, wenn ihr auf einer der Veranstaltungen dank mir wart und wie ihr es fandet und natürlich auch, wenn ich eurer Meinung nach etwas vergessen habe!

Außerdem möchte ich noch anmerken, dass dies hier lediglich mein Musikgeschmack ist und ich auch nicht für diese Posts bezahlt werde. Dass einige der Veranstalter und DJs hier Freunde von mir sind und ich bei vielen Partys Gästelistenplätze bekomme, daraus habe ich noch nie ein Geheimnis gemacht – aber trotzdem schreibe ich speziell meine Reviews sehr objektiv und schreibe auch immer, wenn mir etwas nicht gefallen hat.

Also, wer mir die nächsten zwei Wochen mal in Echt Hallo sagen will, weiß ja jetzt, wo er mich findet 🙂

 

 

 

 

 

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Party: Wannda Circus Open Air

Wannda Circus Open Air München

Die Gästelisten-Schlange ist natürlich wiedermal doppelt so lange wie die Abendkasse – und dann haben wir uns auch noch an der falschen angestellt, merken das aber erst, als wir ganz vorne sind. Also noch mal genau dasselbe, bis dann der süße, aber doch schon leicht gestresste Typ an der Kasse uns mitteilt, dass wir leider gar nicht draufstehen.
„Immer dasselbe“, murmle ich mit einem schiefen Grinsen und schüttel den Kopf, dann zücke ich das Handy und terrorisiere den Veranstalter mit Anrufen.
Endlich hat der Typ an der Kasse die Anweisung, uns als „Wanndahure“ (Achtung, Wortwitz, das steht nämlich tatsächlich da drauf!) abzustempeln und wir betreten, eine gefühlte halbe Stunde nach unseren Freunden, das Gelände – und erleben eine visuelle Reizüberflutung: Über unseren Köpfen baumeln zahllose Girlanden, Schausteller jonglieren und geben ihre Tricks zum Besten, an jeder Ecke wurden Gegenstände zu Sitzmöglichkeiten umfunktioniert, von Autos und Kutschen über Paletten bis zum Matratzen-Paradies unterm Bollerwagen. Das Zelt ist – dank des guten Wetters – diesmal sogar halb geöffnet und wir werden gleich mit humppa-humppa-tätärää-Musik gemischt mit utz-utz beschallt. An uns vorbei stelzt eine zwei Meter große, blau-metallic-funkelnde Frau und zwinkert uns durch ihre Maske zu.

 

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Party: Schall im Schilf

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(mit meinen beiden Süßen, Frenny und Angela <3 )

Als wir den Bus betreten werden wir von einem lauten Gröhlen aus allen Richtungen begrüßt; nicht verabredet und trotzdem treffen wir mal wieder genau die üblichen Verdächtigen schon auf dem Hinweg.
Raus aus dem unsagbar lahmen Schienenersatzverkehr und rein in die Pampa, gefühlte drei Kilometer immer geradeaus geradewegs feldein, aber die Stimmung der großen Traube feierwütiger Menschen um einen herum ist so ansteckend, dass man gar nicht merkt, wie man plötzlich schon vor‘m See steht.
Ungeduldig die Beine vertreten in der Schlange, sowas von Bock und auch noch Gästeliste, und dann sind wir endlich auf dem Gelände und mir fällt ein Stein vom Herzen, dass es noch genauso übersichtlich und nicht-vollgestopft ist wie letztes Jahr. Wir sind die Guten, haben sie vorher noch geschrieben, und damit haben sie sowas von Recht. Ticketpreis noch immer fair trotz riesem Hype, Einlass und Bar so gut wie möglich koordiniert (und auch noch auf Instagram vorgewarnt, woah!), standmässig an alles gedacht (Kaugummis, Veggie Essen und dann bekommt man auch noch Plastikflaschen, die natürlich viel besser zum Tanzen geeignet sind also diese doofen Becher!), keinen Tag später eine Fundsachenliste und immer noch liebevolle Deko.
Danke, danke, danke Kellerkind, denn damit seid ihr eine der letzten Veranstalter, denen man anmerkt, dass sie das hier noch immer aus den richtigen Gründen tun und damit wahrscheinlich das wertvollste, was diese Stadt noch zu bieten hat!
Die Kiddies neben mir beschweren sich über den Sound, aber daran merkt man eben, dass sie wahrscheinlich das erste Mal hier sind; denn bei Schall im Schilf lief schon immer nicht das Standard Zeug, und das fällt damit unter: die dürfen das, denn das ist Markenzeichen (auch liebevoll „das Boiler Room Prinzip“ genannt).

Aber wie immer sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte, also seht es euch am besten selbst an:

Klick!

Und weil der Aftermovie von diesem Jahr noch nicht fertig ist, zeige ich euch daweil mal den vom letzten!

 

Übrigens:

Das nächste Event von den Jungs findet Ende Juli statt:

https://www.facebook.com/events/245018298955227/

Schnell Tickets sichern, bevor wieder alle weg sind und euch die Leute über Ebay Kleinanzeigen versuchen, über’s Ohr zu hauen 😉

 

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Where words fail, music speaks.

 

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(waveform: Duke Dumont – the giver. Dedicated to the person i love more than the whole world, the one who set me free, the special someone who made me want to give it <3)

 

Das Pfefferspray beißt sich durch all meine Schleimhäute und mir schießen Tränen in die Augen.
So fühlt sich das also an, und dabei war ich nichtmal Ziel des eigentlich Angriffs und damit auch kein Missetäter, sondern wieder mal nur zur falschen Zeit am falschen Ort.
Schnell retten wir uns in den Club, diesmal noch mehr schützende Mauern als sonst, nur aus anderen Gründen. Der Schalter in meinem Kopf legt sich mit dem ersten Vibrieren des Basses wie immer selber um, ich bin in meiner eigenen Welt und plötzlich ist alles gut. Werde angegrinst, gegrüßt, spüre Arme um meinen Nacken und ein leichtes Kribbeln in den Füßen. Drei Momente später sind drei Stunden vergangen, ich sitze im Strandkorb und wippe zum Takt, schaue in die Runde meiner selbsterwählten Familie und bin ausnahmsweise mal ganz still. Einige dieser Leute kenne ich erst seit wenigen Tagen oder Stunden, und trotzdem sitze ich hier und fühle mich mit ihnen auf eine so grundlegende Weise verbunden, dass ich es fast gar nicht zugeben möchte. Raven verbindet, so doof es auch klingt. Aber genau solche Sätze sind auch der Grund, wieso es auf einmal jeder ausprobieren möchte, wieso die Veranstaltungen langsam immer überlaufener werden und ich mich jedes Wochenende furchtbar darüber aufrege, wie die Szene doch verkommt.          Eine Woche später, und doch kommt es mir vor wie noch am selben Tag, denn wir machen genau da weiter, wo wir aufgehört haben. Fünf Tage lang Augen zu und durch, mit den Köpfhörern im Ohr durch den Arbeitsweg tanzen, bis man es endlich wieder zu lauter Musik mit Sonnenstrahlen auf der Haut tun darf. Es ist nicht immer dasselbe, aber es ist jedes Mal die gleiche Art von Erinnerung, bunten Farben und Tönen, die meinen Kopf füllen, wenn ich danach daran zurückdenke. Es ist mein größter Zeit- und Geldfresser, es ist der Grund wieso ich fünf Schritte zurück in meinem Leben gegangen bin und es keine Sekunde bereut habe, es ist die Manifestation meiner Unvernunft und der Magnet, der mich wahrscheinlich am meisten davon abhält, in meinem Leben weiter zu kommen, einfach, weil die Anziehung noch zu stark ist. Aber es ist auch mein Heiligtum, mein Ausgleich, meine Droge, meine Luft zum atmen und die eine Sache die selbst den dunkelsten Orten in meinem Kopf stand und die Waage halten kann. Es sind die 72 Stunden in meiner Woche, in der es mir egal ist, wie ich aussehe, in der ich nonstop doof grinse oder versuche, mich nicht anzicken zu lassen.
Es ist der Katalysator für jedes einzelne meiner Gefühle, die Gänsehaut, die mir nur allzu oft die Arme hochkriecht und die Träne, die ich manchmal herunterschlucken muss, aber auch genauso das unbesorgte Lachen und das in den Morgen tanzen (jedoch ganz sicher nicht der Glitzer im Gesicht deiner Freundin.)
Es ist alles, was ich brauche, um glücklich zu sein, egal wie blöd das auch klingt.

Denn das ist das schöne an Musik – sie können sie dir nicht nehmen. Man braucht Musik, um nicht zu vergessen… nicht zu vergessen, dass es noch Orte auf der Welt gibt, die nicht aus Stein sind, dass in deinem Inneren noch etwas ist, das sie nicht kriegen können, das nur dir allein gehört.

 

 

 

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Rave Autonomica Olympiapark

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Schon seit gut drei Monaten habe ich mich auf diesen Tag gefreut; endlich der zweite Rave Autonomica dieses Jahr, und endlich wieder auf dem Olympiagelände und genialerweise mit Catz n Dogz und Henrik Schwarz.
Und dann waren wir da, haben Seifenblasen gepustet, sind mit Regenschirm im Niesel herumgesprungen und auf den Sitzsäcken am Rooftop gechillt. Und viel mehr war es eben leider auch nicht. Die Stimmung war leider etwas zu sehr gedrückt, das Gelände unübersichtlich und dadurch an manchen Stellen überfüllt, der Rest dafür wie ausgestorben. Keine liebevolle Deko wie im Kesselhaus, keinen Deut mehr als das Standardprogramm, das wir von München so gewohnt sind. Schade, denn diese Party war bisher die einzige, bei der ich kein meckerndes Wort über den Ticketpreis verloren habe, weil sie bisher einfach immer herausgestochen ist. Es ist immer, was man daraus macht, und wir hatten keinesfalls einen unspaßigen Sonntag, aber es hätte einfach deutlich mehr Potenzial gehabt und ich hoffe, dass die Jungs dieses beim nächsten Mal wieder etwas mehr ausreizen. Selbiges gilt übrigens auch für einige der DJs. Egal, wie wenig ihr Bock habt, euer Set können wir uns auch daheim anhören 🙁
Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Floors schließen und dann nicht mit dem Ansturm klarkommen und Leute nicht rein- bzw. rauslassen (wo ja nur zufällig die Toiletten waren, völlig unwichtig), ist schon ein wenig peinlich. Wir sind hier zwar in München, aber Besucher rausekeln ist dann doch noch eine Spur zu hart.

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