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Outfit: Business chic.

look

I am sorry for my lack of pictures on this outfit but the weather forced us to stop photohraphing three minutes after we started =( This mix of spring feeling and heavy rainstorms drives me crazy im telling you! But i really wanted to show you my new favorite combination: blazer and sneaker!

Coat: old (similiar here)
Blazer: second hand (similiar here)
*Cap: iamvibes (sale!)
*Pants: Urban outfitters
*Shoes: Reebok via UO
*backpack: Newlook (soldout)

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Fashion circus

fashion
English version, scroll down for the german one.

„Huh? You are leaving for Berlin, now that Fashion Week is just over?“

I’m showing her an amused grin. Yeah, I probably should have been there,

just to go to these endless partys of dressing up, shaking hands and handing out business cards.

And meanwhile write about all the shows of course, although most of them bore me to death to be honest. This is not me hating about the fashion week (cuz most ppl who do that are just frustrated they didn’t get invited) , its just me explaining why i decided to not be a part of this anymore.

And i’m not talking about my passion for fashion (haha) but about my growing reluctance to obey the rules of this rather twisted game.

I didn’t leave my university because i didnt want to create clothes anymore, but because i was sick of looking at my future of non/underpaid internships in making coffee or the growing pressure of competition of my colleagues because the stress makes you into rivals.

It’s because i couldnt stand to let my designs, my heart and soul get valued, suppressed or dictated by people who act like they invented fashion personally but rather look like average-dressed hollow puppets without even a hint of creativity.

And i haven’t even talked about the child labor that makes your H&M shirt a five dollar shirt and which we couldnt even stop any time soon no matter how hard we tried, because this society is so full of consuming.

Everything is about connections and nobody is inspiring anymore, because lets be honest, who is still really himself?

I’ve met so many incredibly talented people, designer, photographers, muses and stylists, and the ones who deserved success the most had to fight the hardest not to drown, while rich daughters and narcissistic assholes without any sense of style or talent pave their way with dollar notes or flattery.

All of this makes me so sad and angry and before i accept or support it by becoming a part of it i’d rather turn my back on it.

And while the field i’m working in now is for sure also not the easiest one, i’m glad to have more possibilities here, just because the medium im working with is not so limited.

Cuz everything i’ve ever wanted is to unfold completely. And you just cannot do that if you live in this golden cage called fashion.

(Every wondered where our name comes from? The fashion scene is destroying itself so much. And all the ground walls of its beauty are burning, although it used to be defined by them. 

Fashion is really not far from being dead.)

(And it’s breaking my heart)

 

Deutsche Version 

 

„Wie? Du fährst heute nach Berlin, jetzt wo die Fashion Week gerade vorbei ist?“

Ich muss ein wenig schmunzeln. Ja, vielleicht hätte ich dort sein sollen, allein der Partys wegen. Mich aufbitchen, allen vorstellen, bezaubernd lächelnd Visitenkarten verteilen. Und euch natürlich brav von den Shows berichten – von denen mich der Großteil nunmal leider so gar nicht interessiert hat. Ich will jetzt gar nicht die Berliner FW schlecht machen, denn das machen nunmal leider eher die Leute, die sowieso keine Einladungen bekommen hätten.

Ich will einfach nur erzählen, wieso ich mich etwas von dem ganzen Modezirkus gelöst habe. Und damit meine ich nicht meine Begeisterung für Mode sondern mehr meinen immer größer werdenden Unwillen, mich den verkorksten Regeln dieses Spiels zu beugen. Ich habe nicht mein Modedesign Studium abgebrochen, weil ich keine Mode kreieren möchte – sondern weil ich keine Lust auf un(ter)bezahlte  Praktika im Kaffeekochen für die nächsten 2 Jahre oder die mit dem Konkurrenzdruck einhergehende Hinterfotzigkeit der Kollegen hatte. Keine Lust hatte, meine Designs, mein Innerstes, mein Herzblut von Leuten bewerten, unterdrücken oder diktieren zu lassen, die denken, sie hätten Fashion höchstpersönlich erfunden (Karl dürfte das vielleicht.), aber eigentlich nur mittelmässig angezogene hohle Hüllen mit null eigener Kreativität sind.

Und dabei habe ich noch nicht mal angefangen von der Kinderarbeit zu reden, die das 5€ H&M Tshirt überhaupt ermöglichen und die wir, egal wie sehr wir es versuchen, auch so schnell nicht abschaffen können, weil unsere Konsumgesellschaft es nicht zulässt.

Alles läuft über Connections und inspirierend ist eh fast niemand mehr, denn wer macht denn heute noch sein eigenes Ding?

Ich habe so viele abartig talentierte Leute in den letzten Jahre kennengelernt, Modedesigner, Fotografen, Musen und Stylisten. Und gerade die, die den Erfolg am meisten verdient hätten, mussten am härtesten kämpfen, um nicht unterzugehen, während reiche Töchterchen oder narzisstische Arschlöcher ohne Geschmack oder Talent sich ihren Weg einfach mit Dollarscheinen oder Schmeichelei geebnet haben.

All das macht mich traurig, und bevor ich es hinnehme oder unterstütze, indem ich ein Teil davon werde, kehre ich dem lieber den Rücken.

Und auch wenn meine jetzige Branche sicherlich auch nicht die leichteste ist, stehen mir dort nunmal mehr Wege offen, einfach nur weil das Medium nicht so beschränkt ist.

Denn alles, was ich je wollte, ist, mich frei entfalten zu können. Und das geht in dem goldenen Käfig, der sich Fashion nennt leider nicht.

(Je darüber nachgedacht woher unser Name kommt? Die Modeszene, sie zerstört sich gerade selber. Sie fackelt die wunderschönen Grundmauern nieder, die sie einst definiert haben.

Fashion ist auf dem besten Weg, dead zu sein.)

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Outfit: Killer Barbie

I know, it’s about time for some new outfit pics! I decided to invest in two rather expensive things: my new  bomber jacket by Adidas originals (which seriously keeps me warm no matter what!), a dr denim pair of black high waisted jeans. And what can i say, they were both worth every penny! 😀

I also wanted to do pictures in my basement for so long, i just love how damn creepy it looks down there 😉

Jacket*: Adidas Originals (via urban outfitters)

Pants*: dr Denim (via urban outfitters)

Sweater: Gina Tricot (Sale!)

Hat: H&M

Rings: Gina Tricot

 

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killerbarbie

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The 5 stages.

silvester2

 

Ich kann gar nicht aufhören zu quietschen, und das alles wegen eines Titelbildes einer geöffneten Pforte über 600km entfernt von mir. Ich ernte komische Blicke, aber das hier wird wahrscheinlich sowieso keiner von denen verstehen. Ungeduldig warte ich darauf, diesen Klotz Beton endlich verlassen zu können, nur um mich dann wieder darüber aufzuregen, dass in meinen Koffer nicht genug Zeug reinpasst. Ist schon komisch, was in einem Jahr so alles passieren kann. Hier in München sind die Bookings jedes Jahr beinahe beängstigend gleich und letztes Jahr um diese Zeit habe ich meinen persönlichen Feierrekord von 10 von 11 Tagen hintereinander aufgestellt und war so glücklich wie nie. Jetzt graut es mir bereits vor de Rückfahrt und ich spiele mit dem Gedanken, einfach dort zu bleiben und unterzutauchen. Ich habe heute einen Artikel über die 10 Zeichen, an denen du erkennst, dass du in der falschen Stadt lebst gelesen und 9 davon haben zugetroffen; aber nichtmal das macht es leichter. Ich muss euch schon zu Tode langweilen mit diesem scheinbar nie endenen Kampf und Zwiespalt und das tut mir Leid, aber so sehr ich es mir auch wünschen würde, derart krasse Entscheidungen kann man leider nicht rationalisieren. Das Leben ist kein Konjunktiv, also konzentrieren wir uns auf das jetzt und her und  vor allem darauf, wer ich geworden bin, denn das sagt eigentlich am Meisten aus. Diese Veränderungen machen mir Angst, denn selbst ich erkenne mich selber kaum wieder. War niemals so gereizt, sarkastisch und gleichgültig wie jetzt und hätte auch nie gedacht, den Großteil meiner Leute so von mir fortzustoßen. Ich habe versucht, das Richtige zu tun, ich hatte Angst vorm Entfremden, Vermissen und vorm Neu Anfangen. War stolz auf die Privilegien, auf meine Festung, sei es emotional oder räumlich gesehen, ich habe mir immer wieder anhören müssen, dass ich hier doch alles habe.

 

Ja. Alles, ausser die Luft zum atmen, die ich brauche, um mich zu entfalten.

Alles ausser Freiheit, alles ausser Chancen, über mich hinauszuwachsen, alles ausser einen Himmel mit vier Ecken über mir und sonst nichts.

Als würde man eine Pflanze mit Schnaps gießen, eine Weile wird sie das sicher mitmachen, aber irgendwann vertrocknet sie dir. Das hier ist das Leben, das ich führen will, aber es ist nicht der richtige Ort dafür.

Und ich habe leider unterschätzt, wie wichtig der Boden für die Früchte, die du aussähst, wirklich ist.

Ich habe nur dieses eine Leben und ich muss es aus diesem Käfig rausbringen, auch wenn ich die Leute liebe, mit denen ich ihn teile. Lieber so, als dass ich sie am Ende noch mehr verletze, weil ich den Anblick der Gitterstäbe nicht mehr ertrage.

I once wrote ‘give me back my home’. I wish I’d never realized the true meaning of that.