Browsing Category

Uncategorized

thoughts Uncategorized

Parting ways

 

Ich sitze hier und denke an all die Dinge, die wir zusammen erlebt haben, wie wir uns kennengelernt, dann verloren und schließlich wiedergefunden haben, wie wir uns immer auf Anhieb verstanden haben und denselben doofen Humor hatten. Wir waren anders als andere und dabei trotzdem noch so verschieden zueinander, und zumindest ich war immer gern zusammen anders mit dir. Du hast mich zu Sachen gebracht, die ich eigentlich nie getan hätte und ich war stolz drauf, dass wir so gut funktioniert haben, obwohl wir so wenig gemeinsam hatten. Du warst die Einzige, die immer da war, egal ob uns nur der doofe Wald bei mir im Kaff oder ein ganzer Kontinent getrennt haben, und auch wenn wir mal länger nichts voneinander gehört haben, konnte ich dich immer irgendwie spüren in meinem Herzen. Ich habe es geliebt, dass du immer so brutal ehrlich warst und deswegen warst du eine der wenigen, von denen ich mir wirklich etwas hab sagen lassen. Wenn man es am wenigsten erwartet hat, hast du die krassesten Sätze rausgehauen und damit jeden, der dich nicht so gut kannte, ziemlich aus der Bahn geworfen.

Dann bist du fortgegangen von hier und ich konnte es dir keine Sekunde verübeln, egal wie sehr ich dich vermisst und mich allein gelassen gefühlt habe. Du hast ein neues Leben begonnen und gesagt, dass du dich nunmal ganz für diese Stadt entschieden hast und bist seltener hierher zurück gekommen. Ich habe es verstanden. Habe dich besucht und dir zugesehen, wie du ankommst in deiner neuen Heimat. Und wie du dich selbstverständlich veränderst.

Manchmal trennen sich Wege, weil Menschen sich verändern. Manchmal verliert man jemanden, weil er zu weit weg ist. Und manchmal geraten Dinge aus der Vergangenheit in Vergessenheit, weil zuviele neue Sachen auf einen zukommen.

Aber ich werde nie vergessen, was uns beide verbunden hat und wer du damals warst für mich.

Egal, wie wenig wir das Leben des jeweils anderen inzwischen verstehen mögen, in meinem Herzen wird immer ein Platz für dich sein, mi pequeño rebelde.

 

Nachtrag einige Wochen später: Wisst ihr, was das allerschönste an diesem Beitrag ist? Er hat zu einem Happy End geführt. Manchmal braucht man eben doch nur Ehrlichkeit, um Dinge zu fixen <3

 

blog2

Fashion Uncategorized

Outfit: Business chic.

look

I am sorry for my lack of pictures on this outfit but the weather forced us to stop photohraphing three minutes after we started =( This mix of spring feeling and heavy rainstorms drives me crazy im telling you! But i really wanted to show you my new favorite combination: blazer and sneaker!

Coat: old (similiar here)
Blazer: second hand (similiar here)
*Cap: iamvibes (sale!)
*Pants: Urban outfitters
*Shoes: Reebok via UO
*backpack: Newlook (soldout)

Fashion Uncategorized

Outfit: Killer Barbie

I know, it’s about time for some new outfit pics! I decided to invest in two rather expensive things: my new  bomber jacket by Adidas originals (which seriously keeps me warm no matter what!), a dr denim pair of black high waisted jeans. And what can i say, they were both worth every penny! 😀

I also wanted to do pictures in my basement for so long, i just love how damn creepy it looks down there 😉

Jacket*: Adidas Originals (via urban outfitters)

Pants*: dr Denim (via urban outfitters)

Sweater: Gina Tricot (Sale!)

Hat: H&M

Rings: Gina Tricot

 

look2

killerbarbie

thoughts Uncategorized

The 5 stages.

silvester2

 

Ich kann gar nicht aufhören zu quietschen, und das alles wegen eines Titelbildes einer geöffneten Pforte über 600km entfernt von mir. Ich ernte komische Blicke, aber das hier wird wahrscheinlich sowieso keiner von denen verstehen. Ungeduldig warte ich darauf, diesen Klotz Beton endlich verlassen zu können, nur um mich dann wieder darüber aufzuregen, dass in meinen Koffer nicht genug Zeug reinpasst. Ist schon komisch, was in einem Jahr so alles passieren kann. Hier in München sind die Bookings jedes Jahr beinahe beängstigend gleich und letztes Jahr um diese Zeit habe ich meinen persönlichen Feierrekord von 10 von 11 Tagen hintereinander aufgestellt und war so glücklich wie nie. Jetzt graut es mir bereits vor de Rückfahrt und ich spiele mit dem Gedanken, einfach dort zu bleiben und unterzutauchen. Ich habe heute einen Artikel über die 10 Zeichen, an denen du erkennst, dass du in der falschen Stadt lebst gelesen und 9 davon haben zugetroffen; aber nichtmal das macht es leichter. Ich muss euch schon zu Tode langweilen mit diesem scheinbar nie endenen Kampf und Zwiespalt und das tut mir Leid, aber so sehr ich es mir auch wünschen würde, derart krasse Entscheidungen kann man leider nicht rationalisieren. Das Leben ist kein Konjunktiv, also konzentrieren wir uns auf das jetzt und her und  vor allem darauf, wer ich geworden bin, denn das sagt eigentlich am Meisten aus. Diese Veränderungen machen mir Angst, denn selbst ich erkenne mich selber kaum wieder. War niemals so gereizt, sarkastisch und gleichgültig wie jetzt und hätte auch nie gedacht, den Großteil meiner Leute so von mir fortzustoßen. Ich habe versucht, das Richtige zu tun, ich hatte Angst vorm Entfremden, Vermissen und vorm Neu Anfangen. War stolz auf die Privilegien, auf meine Festung, sei es emotional oder räumlich gesehen, ich habe mir immer wieder anhören müssen, dass ich hier doch alles habe.

 

Ja. Alles, ausser die Luft zum atmen, die ich brauche, um mich zu entfalten.

Alles ausser Freiheit, alles ausser Chancen, über mich hinauszuwachsen, alles ausser einen Himmel mit vier Ecken über mir und sonst nichts.

Als würde man eine Pflanze mit Schnaps gießen, eine Weile wird sie das sicher mitmachen, aber irgendwann vertrocknet sie dir. Das hier ist das Leben, das ich führen will, aber es ist nicht der richtige Ort dafür.

Und ich habe leider unterschätzt, wie wichtig der Boden für die Früchte, die du aussähst, wirklich ist.

Ich habe nur dieses eine Leben und ich muss es aus diesem Käfig rausbringen, auch wenn ich die Leute liebe, mit denen ich ihn teile. Lieber so, als dass ich sie am Ende noch mehr verletze, weil ich den Anblick der Gitterstäbe nicht mehr ertrage.

I once wrote ‘give me back my home’. I wish I’d never realized the true meaning of that.