thoughts

It’s time for that new year, new me bullshit again…


Das Jahr neigt sich dem Ende zu (Ups, sorry, gerade erst aus dem Berlin Koma erwacht und jezt ist irgendwie schon der 7. …) und alle beklagen sich über Schicksalsschläge, nicht erfüllte Erwartung und eingehaltene Versprechen. Den meisten hat meine Glückszahl irgendwie nur Pech gebracht, und mir vielleicht auch ein wenig. Hätte ich noch Anfang sowie Mitte des Jahres und auch noch vor ein paar Wochen gesagt. Zumindest hat sich noch nie so viel in elf Monaten geändert wie in diesem Jahr, ich habe alles verloren, was ich eins als meine Prioritäten gesehen habe, war etliche Male kurz davor, alles aufzugeben und irgendwo ein neues Leben zu beginnen, einfach, weil ich hier keine Perspektive mehr hatte. Und jetzt komme ich damit klar, weil ich festgestellt habe, dass ich mich geirrt habe und einfach nur die falschen Dinge wollte, habe es sogar dokumentiert, zugegeben, schwarz auf weiß verlauten lassen, dass vor mir noch ein langer Weg liegt, und dass ich mich darauf freue, ihn mit euch zu gehen. Denn ich habe dieses wahnsinnige Glück, dass es da draussen Leute gibt, die mich und meine Werdegang gerne begleiten, ob von Nah oder Fern, lang oder kurz, online oder zwischen wummernden Bassboxen – ich bin so dankbar dafür, dass es euch gibt.
Und das geht diesmal vor allem auch an die stillen, heimlichen Lesern, von denen ich nie was höre und eigentlich bis vor kurzem gar nichts wusste; und jetzt kommen immer mehr von euch auf mich zu, auf Partys oder in der Stadt, tippen mich an, und sagen mir, dass sie mich kennen. Und zwar weil sie meinen Blog lesen, meine Arbeiten verfolgen, jeden Tag auf mein Instagram schauen, sich in meinen Worten und Meinungen wiedererkennen, ihr Bild von mir sich verändert hat . Manche von ihnen habe ich sogar einst für meine Feinde gehalten, und jetzt sympatisieren sogar die mit mir.
As i said, i need new haters, the old ones are starting to like me 😛
Und ich stehe dann meistens nur da und weiß nicht, was ich sagen soll, weil es mich so berührt.
Ende letzten Jahres habe ich mir nur eine einzige Sache vorgenommen:
Dass ich 2013 keine Party, auf die ich gehen will, verpassen werde, kein Rumgejammer mehr mit „Aber es ist so kalt draussen“, „der und der geht doch nicht mit“, „mein Ex könnte da sein“ und „Eigentlich traue ich mich gar nicht, auf eine Hiphop-Party zu gehen.“. Das mag jetzt sehr trivial für manche von euch klingen, aber für mich hat es einiges geändert. So kam es nämlich, dass ich im Januar alleine auf ein Hiphop Konzert gegangen bin, dort dann doch noch eine Bekannte von mir getroffen habe, die ich frühzeitig rausbringen musste, weil sie sich betrunken mit einem zwei Meter Schrank anlegen musste, vor dem Club (In dem eigentlich ganz andere Musik läuft weswegen ich dort auch schon ewig nicht mehr war) dann zwei alte Bekannte von mir zufällig wiedergetroffen habe, von denen einer mich Samstags drauf mitten in der Nacht zum Weggehen überreden wollte, obwohl ich mitten in meiner Uni Arbeit war (wo ich eigentlich kneifen wollte, denn, es war ja schon so spät, aber er hat mich zum Glück nicht gelassen) und auf eben jener Party dann zufälligerweise fast alle Leute waren, die jetzt Teil meines Lebens sind. Mit dem Veranstalter dieser Party selber wäre ich vor kurzem fast in eine WG gezogen, und jedes Mal, wenn wir über diesen Tag jetzt reden, kommt raus, wer von meinen jetzigen Freunden noch alles da war. Fast wie Schicksal. Fast, als hätte dieser eine Abend mich zu allem geführt, mit dem ich mich jetzt umgebe. Wäre ich dort nicht hingegangen, wer weiß, ob ich all diese wundervollen Menschen jetzt in meinem Leben hätte. Sorry für diese langweilige Story, aber mir bedeutet sie eine Menge, und ich will damit eigentlich nur sagen, dass sogar die simpelsten und scheinbar unwichtigsten Vorsätze eine Menge ändern können. Ich habe mir dieses Jahr nicht vorgenommen, mehr Sport zu machen oder gesünder zu essen (tue ich eh nicht, und wenn doch, dann sicher nicht weil ich es mir auf eine Liste geschrieben habe oder ich es am 31. angetrunken rumgegröhlt habe), ich höre mit Sicherheit auch nichtvon Heute auf Morgen auf zu rauchen (aber ich muss es definitiv weniger tun), und auf meine Arbeit und meinen Blog werde ich mich sowieso mehr konzentrieren.
Was bleibt sind zahlreiche neue Reiseziele dieses Jahr, Sparen auf Musikequpiment und, dass ich auch mal Aufträge annehme, derer ich mich eigentlich noch nicht gewachsen fühle oder die eigentlich nicht in meinem Bereich sind. Weil ich denke, dass man nur auf sein Herz hören muss, um den richtigen Weg im Leben zu finden, dass man tun muss, was man liebt, und dann kommt der Erfolg von alleine. Alles, was in mir drin ist, egal wie unvernünftig es nach außen hin scheinen mag oder wie wenig ich es in dem Moment verstehe, hat mich hierher geführt, auf jeder Party, über die manch einer aus meinem Umfeld nur den Kopf schütteln kann, habe ich jemanden kennengelernt, der mein Leben bereichert hat, oft genug auch beruflich oder wenn es nur darum geht, der eigenen Lebenseinstellung mal eine neue Perspektive zu verpassen. Auf 2014, auf neue Wege mit neuen und alten Weggefährten, auf noch mehr wachsen und erleben und teilen und zurückbekommen. Auf euch, auf uns, und auf alle wegen denen wir uns kennen und wegen denen wir wir sind. Mehr möchte ich gar nicht. Nur weitermachen dürfen, mit allem, was ich tue. Weil ich weiß, dass es sich auszahlt, und weil sich nichts an meinem Ziel geändert hat, sondern ich nur gemerkt habe, dass der gerade Weg zwar schneller, aber definitiv auch weniger lehrreich ist. Und weil ich nur jetzt die Möglichkeit habe, mich zu verwirklichen, und ich glaube, dass man als ganzer Mensch, der im Reinen mit sich selbst ist, im Endeffekt viel weiter kommt.

Thank you for the music <3

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