personal thoughts

Wir meinten immer einander

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Ihr denkt, ihr könntet in meinem Leben blättern, wie in eurem persönlichem Abendprogramm, könntet all meine Dramen nachlesen wie in den einzelnen Gossip Girl Bänden, versteckt aus eurer Ecke die Situation überblicken, und mächtig viel Senf dazu beitragen, ohne mir je nahgestanden zu haben. Ihr denkt ihr blickt auf den Grund meiner Seele, dabei ist alles was ich euch zeige eine sorgfältig polierte Maske aus Scherben, Spiegel und Glas zugleich, zerbrochen und trotzdem schimmernd, aber leider trotzdem kalt und instabil genug, dass ihr sowieso nicht damit umgehen könnt. Ich bin alleine, denn ich habe Angst, dass du dich an mir schneidest, ich möchte dich nicht bluten sehen, doch die Sprünge sind zu tief, um sie mal eben einfach zu kitten. Du sagst, ich bin nicht gläsern genug, dabei fühle ich mich wie im Glashaus und die Voyeure sehen viel zu viel von meinem Blutbad, das ich nicht schnell genug beseitigen kann. Ich begründe alles immer in einem tiefen Zugang zu mir selbst, dabei habe ich eben jenen erst vor kurzem gefunden und noch immer nicht vollständig begriffen oder reflektiert. Zurück bei Spiegeln also, jene, die mir zeigen, wie sehr es mich schon getroffen hat, und jenen, die die Wahrheit verzerren und durch die ich mich noch nicht einmal selbst richtig sehen kann. Während einige Ranken in meinem Porzellankäfig langsam Früchte tragen, bluten andere von den Folgen des Sturmes noch immer flüssiges Gold, und alle streiten nur, wer was ausgelöst hat und welche Rolle denn nun eigentlich der Gärtner spielt.
Ich bin gefangen in meiner Seele und mir fehlen die Worte, das zu erklären, ich bin mal wieder nur umgeben von Tönen und Hiheads und Bässen, akkustische Schmetterlinge geflügelter Träume, die noch nicht mit dem Winter umgehen können, weil es die Sonne sich noch viel zu oft anders überlegt. Ich werde mitgerissen von diesem Strudel aus gemischten Gefühlen, alles geht viel zu schnell um alle Ausgänge richtig zu beleuchten, bevor man sich in eine Richtung stürzen muss, um von der Situation nicht überflutet zu werden und ich suche noch immer verzweifelt nach deiner Hand um Halt in diesem Hurricane.
Ich brauche meinen Fels in der Brandung, lass mich jetzt bitte nicht ertrinken in allem anderen ausser dir, denn dafür schmeckst du viel zu sehr nach Sehnsucht.
Ich hab die Welt geliebt und dich noch mehr, jeden Höhen- und Tiefflug, egal wie steil es von hier bergab gehen kann; you can count me in. Denn ich bin mitten drin und gebe mich allem hin, weil ich es nur dieses eine Mal bis zum Ende gehen möchte.

We make each other alive; it doesn’t make a difference if it hurts. When I look at you and see all the ways a soul can bruise, I wish I could just sink my hands into your flesh and light lanterns along your spine so you know that there’s nothing but light when I see you.

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12 Comments

  • Reply Andreas Yuri Von Drakenberg November 6, 2013 at 12:51 am

    <3

  • Reply Kali November 6, 2013 at 12:46 pm

    Wunderschöner Text, ich kann vieles sehr gut nachvollziehen.

    • Reply sinacollins November 6, 2013 at 10:56 pm

      Danke, das freut mich sehr (:

    • Reply Isabel November 28, 2013 at 6:56 pm

      Witzig, nur die positiven Kommentare zuzulassen

      • Reply sinacollins November 28, 2013 at 10:18 pm

        Bei soviel Dummheit in einem Satz ist mir meine Zeit zu wertvoll, um sie mit Leuten wie dir zu verschwenden, Schätzchen (:

  • Reply Torge November 6, 2013 at 4:10 pm

    Schön, tiefsinnig und sehr real!

  • Reply Chris November 17, 2013 at 11:43 am

    da kann sich jemand ganz schön glücklich schätzen! 😉

  • Reply anna December 26, 2014 at 4:38 pm

    <3!

  • Reply Filiana December 26, 2014 at 4:38 pm

    Sprachlos. Wunderschöner Post <3

  • Reply Mira July 6, 2015 at 4:02 pm

    Wow, das is wirklich wunderschön formuliert. Ich hoffe, du schreibst irgendwann mal ein buch oder so 🙂

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